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Pace-Rechner

Berechne deine Laufpace, Zielzeit oder Distanz — inklusive Splits für gängige Wettkampfstrecken.

So wird Pace berechnet

Pace ist die Zeit pro Distanz-Einheit:

Pace = Zeit / Distanz

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Daten eingeben

Wähle, was du berechnen willst — Pace, Zeit oder Distanz — und gib die zwei bekannten Werte ein. Einheiten zwischen km und Meilen werden automatisch umgerechnet.

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Ergebnis erhalten

Das Ergebnis erscheint in mehreren Formaten: min/km, min/mi, km/h und mph. So kannst du Systeme direkt vergleichen.

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Splits prüfen

Der Rechner erstellt automatisch Splits für gängige Distanzen — von 1K bis Marathon — damit du deine Rennstrategie schnell planen kannst.

Warum Pace für Läufer entscheidend ist

Pace ist die wichtigste Laufmetrik. Im Unterschied zur abstrakteren Geschwindigkeit zeigt sie direkt, wie lange jeder Kilometer oder jede Meile dauert — ideal für Trainingsplanung und Zielsetzung.

  • Pace-Zonen strukturieren dein Training: lockere Läufe, Tempo, Intervalle und Wettkampfpace haben unterschiedliche physiologische Effekte
  • Die Zielpace zu kennen verhindert den häufigsten Fehler im Rennen: zu schnell starten und in der zweiten Hälfte einbrechen
  • Pace-Trends über Wochen und Monate zeigen echte Fitnessentwicklung, die ein einzelnes Rennen nicht abbildet
  • Pace macht Leistungen über Distanzen vergleichbar — z. B. 5K-Pace vs. Marathon-Pace

Pacing-Tipps für jedes Level

  1. 1Laufe negative Splits: starte 5–10 Sek./km langsamer als Zielpace und beschleunige in der zweiten Hälfte
  2. 2Halte etwa 80% deines Wochenumfangs in lockerem Tempo — du solltest dabei sprechen können
  3. 3Wärme dich vor Tempoeinheiten mindestens 10 Minuten auf — kalte Muskulatur hält schnelle Paces schlecht
  4. 4Passe Pace an Gelände und Wetter an — Hügel, Hitze und Luftfeuchtigkeit erfordern oft 10–20 Sek./km Reserve
  5. 5Achte auf Kadenz (Schritte pro Minute) statt auf überlange Schritte — viele effiziente Läufer liegen bei 170–180
  6. 6Trainiere Wettkampf-Verpflegung in Zielpace — dein Magen muss das Verdauen unter Belastung lernen

Häufige Pace-Mythen

"Schneller ist immer besseres Training"

Der Großteil des Trainings sollte locker sein. Dauerhaft zu schnell führt zu Überlastung, Verletzungen und Ermüdung. Selbst Eliteathleten absolvieren rund 80% im Gesprächstempo.

"Die Pace muss im Rennen konstant sein"

Für die meisten ist ein leichter negativer Split effektiver: kontrolliert starten, stark finishen. Dein Energiesystem arbeitet im Rennverlauf nicht gleichmäßig.

"Laufband-Pace entspricht Outdoor-Pace"

Auf dem Laufband fehlen Luftwiderstand und unebener Untergrund. Um Outdoor-Belastung zu simulieren, stelle 1–2% Steigung ein. Trotzdem ist Wärmeabgabe in Innenräumen oft schlechter.

"Nur Wettkampfläufer müssen Pace tracken"

Pace-Bewusstsein hilft allen. Die lockere Pace reduziert Verletzungen, die Tempace verbessert Fitness, die Wettkampfpace schafft Sicherheit.

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Häufige Fragen

Was ist eine gute Anfänger-Pace?
Für Einsteiger liegt eine typische Pace oft bei 7:00–8:00 min/km (11:00–13:00 min/mi). Entscheidend ist, dass du das Tempo entspannt halten kannst und noch sprechen kannst.
Wie rechne ich min/km in min/mi um?
Multipliziere min/km mit 1,60934. Beispiel: 5:00 min/km entspricht ungefähr 8:03 min/mi. Der Rechner übernimmt das automatisch.
Welche Pace brauche ich für einen Sub-4-Marathon?
Für sub 4 Stunden brauchst du im Schnitt etwa 5:41 min/km (9:09 min/mi). Um Puffer für Verpflegung, Hügel und Ermüdung zu haben, empfehlen viele Coaches Trainingspace um 5:30 min/km.
Soll ich jeden Tag gleich schnell laufen?
Nein. Effektives Training nutzt unterschiedliche Tempi: locker (70–80%), Tempo am Schwellenbereich, VO2max-Intervalle und lange ruhige Läufe. Immer gleiches Tempo limitiert Anpassung.
Wie beeinflusst Höhenprofil meine Pace?
Faustregel: addiere 12–15 Sek./km pro 100 m Anstieg. Bergab ist zwar schneller, belastet die Muskulatur aber stärker. Bei hügeligen Strecken besser nach Belastungsgefühl als starr nach Pace laufen.
Was ist der Unterschied zwischen Pace und Geschwindigkeit?
Pace ist Zeit pro Distanz (z. B. 5:00 min/km) — niedriger ist schneller. Geschwindigkeit ist Distanz pro Zeit (z. B. 12 km/h) — höher ist schneller. Im Lauftraining ist Pace meist praxisnäher.