Wie beweglich bist du im Vergleich zu deiner Altersgruppe? Miss deine Reichweite und finde es heraus.
Der Sit-and-Reach-Test ist die am häufigsten verwendete Beweglichkeitsmessung. Er erfasst vor allem die Flexibilität von hinterer Oberschenkelmuskulatur und unterem Rücken.
Setze dich auf den Boden, Beine gestreckt nach vorn, Füße gegen eine Messbox oder stabile Kante. Schuhe ausziehen. Füße etwa hüftbreit, Zehen nach oben.
Führe beide Hände zusammen mit Handflächen nach unten und schiebe langsam nach vorn. Knie bleiben gestreckt. Den weitesten Punkt mindestens 2 Sekunden halten.
Notiere die erreichte Distanz in cm (oder Zoll). Nullpunkt liegt meist auf Höhe der Zehen: darüber positiv, darunter negativ. Nimm den besten von 3 Versuchen.
Flexibilität ist eine der fünf Fitness-Komponenten und wird oft vernachlässigt. Zu geringe Beweglichkeit begünstigt Rückenschmerzen, Gelenksteifigkeit und Verletzungen.
"Entweder man ist beweglich oder nicht — das ist genetisch"
Genetik beeinflusst den Startpunkt, aber regelmäßiges Dehnen verbessert die Beweglichkeit bei fast allen deutlich.
"Dehnen vor dem Training verhindert Verletzungen"
Statisches Dehnen vor Belastung kann Leistung senken und schützt nicht zuverlässig. Vorher lieber dynamisch aufwärmen.
"Man muss bis zum Schmerz dehnen"
Dehnen sollte als leichte Spannung spürbar sein, nicht als Schmerz. Zu starkes Dehnen löst Schutzspannung aus.
"Mit dem Alter nimmt Flexibilität zwangsläufig ab"
Der Rückgang ist oft eher Folge von Inaktivität. Mit regelmäßigem Training lässt sich Flexibilität lange erhalten oder verbessern.
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